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Dr. Mirko Christian-Gbalou

MC. politisch.

 💶 Wirtschaft - Ordolibealismus, freie soziale Markteirtschaft

Wirtschaftspolitisch bin ich ordoliberal geprägt. Ich glaube an eine freie soziale Marktwirtschaft, in der der Staat klare und verlässliche Regeln setzt, Wettbewerb sichert und Eigentum schützt – sich aber nicht in jede unternehmerische Entscheidung einmischt. Ich vertraue zunächst auf Menschen, Unternehmen und Wettbewerb, nicht auf staatliche Detailsteuerung. Wer arbeitet, investiert, gründet oder Eigentum aufbaut, soll darauf vertrauen können, dass sich Leistung lohnt und Regeln nicht ständig verändert werden. Für mich bedeutet freie soziale Marktwirtschaft deshalb: so viel Freiheit wie möglich, so wenig Staat wie nötig – mit Verantwortung für diejenigen, die Unterstützung wirklich brauchen.

 👨‍👩‍👧‍👦 Familie- Fundament der Gesellschaft

Familie ist für mich die Keimzelle unserer Gesellschaft – unabhängig davon, wie sie zusammengesetzt ist. Entscheidend sind Verantwortung, Verlässlichkeit und Fürsorge. Dazu gehören selbstverständlich auch Familien mit zwei Müttern oder zwei Vätern. Gleichzeitig halte ich es für widersprüchlich, über den demografischen Wandel zu klagen und Menschen die Familiengründung unnötig zu erschweren. Politik sollte gute Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass Menschen Verantwortung füreinander und für Kinder übernehmen können.

👥 Gesellschaft - keine woke Ideologie

Gesellschaftlich bin ich liberal: Jeder Mensch soll sein Leben nach den eigenen Vorstellungen gestalten können, solange er die Freiheit anderer respektiert. Der Staat hat den Menschen nicht vorzuschreiben, wie sie leben, lieben oder denken sollen. Was ich ablehne, ist eine Identitätspolitik, die Menschen zunehmend nach Herkunft, Geschlecht oder sexueller Orientierung in Gruppen einteilt und daraus unterschiedliche Ansprüche oder Sonderbehandlungen ableitet. Homosexualität ist für mich Normalität – und gerade deshalb braucht sie weder Rechtfertigung noch politische Sonderstellung. Beim Geschlecht orientiere ich mich an biologischen Grundlagen. Das Selbstbestimmungsgesetz lehne ich in seiner heutigen Form ab; Änderungen des Geschlechtseintrags bei Minderjährigen sollten ausgeschlossen sein. Auch Sprache sollte nicht zum politischen Erziehungsinstrument werden. Staatlich verordnetes Gendern lehne ich ab. Sprache soll verständlich bleiben und sich an den Regeln der deutschen Rechtschreibung orientieren. Eine liberale Gesellschaft braucht keine Vorgaben dafür, wie Menschen zu leben haben – sondern Freiheit, Toleranz und gleiche Regeln für alle.

🏘️ Zivilgesellschaft - Ehrenamt statt Aktivismusfinanzierung

Ich halte es für falsch, wenn der Staat politische oder aktivistische NGOs dauerhaft mit Steuergeld finanziert. Wer politische oder gesellschaftliche Überzeugungen vertreten und dafür werben möchte, soll dafür Unterstützer gewinnen – unabhängig davon, aus welcher politischen Richtung diese Überzeugungen kommen. Der Staat sollte nicht darüber entscheiden, welcher politische Aktivismus finanzielle Förderung verdient. Eine starke Zivilgesellschaft zeigt sich für mich stattdessen dort, wo Menschen freiwillig Verantwortung für andere übernehmen: im Sportverein, bei der Freiwilligen Feuerwehr, im Katastrophen- und Bevölkerungsschutz, bei Hilfs- und Rettungsorganisationen, in Musik- und Kulturvereinen, Jugendverbänden oder Nachbarschaftsinitiativen. Diese Menschen schaffen Gemeinschaft, helfen anderen und halten vielerorts Strukturen am Leben, die der Staat allein niemals ersetzen könnte. Genau dieses Engagement möchte ich stärker unterstützen. Öffentliche Förderung sollte dort ankommen, wo Menschen konkret und ehrenamtlich etwas für ihre Mitmenschen und ihre Heimat tun.

🎓 Schule - Wissen, Leistungsgedanke, selbstständig denken

Schule soll in erster Linie Wissen vermitteln und jungen Menschen das Rüstzeug geben, ihr Leben später selbstbestimmt zu gestalten. Unterschiedliche Lebensformen gehören selbstverständlich zu unserer Gesellschaft und können altersgerecht behandelt werden. Sexualpolitischer Aktivismus, identitätspolitische Vorgaben oder Inhalte, die über einen sachlichen Bildungsauftrag hinausgehen, gehören für mich jedoch nicht ins Klassenzimmer. Ebenso lehne ich schulisch verordnetes Gendern ab.

 🇩🇪 Staat - schlanker Staat, Eigenverantwortung, Meinungsfreiheit

Mein Staatsverständnis ist klar begrenzt: Der Staat soll sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren und diese zuverlässig erfüllen. Dazu gehören insbesondere Sicherheit, Rechtsstaatlichkeit, Bildung, Infrastruktur und eine funktionierende Verwaltung. Er soll Eigentum schützen, verlässliche Regeln setzen und fairen Wettbewerb gewährleisten. Wo Menschen ihre Angelegenheiten selbst regeln können, sollte er sich dagegen zurückhalten. Zur Freiheit gehört für mich ausdrücklich die Meinungsfreiheit. Ein freiheitlicher Staat muss auch unbequeme, falsche oder unpopuläre Meinungen grundsätzlich aushalten. Seine Aufgabe ist es nicht, die „richtige“ Meinung vorzugeben, sondern den offenen demokratischen Diskurs zu schützen. Auch beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk halte ich das heutige Finanzierungsmodell für nicht mehr zeitgemäß. In einer Medienwelt mit einer Vielzahl frei zugänglicher Informations-, Bildungs- und Unterhaltungsangebote lehne ich einen verpflichtenden Rundfunkbeitrag ab. Öffentlich-rechtliche Angebote sollten sich daran messen lassen, ob Menschen sie nutzen und freiwillig finanzieren möchten. Kurz gesagt: Ich befürworte einen Staat, der dort handlungsfähig ist, wo er gebraucht wird – und sich dort zurücknimmt, wo Menschen selbst entscheiden können.

 🤝🏽 Sozialstaat - Solidarität ist keine Einbahnstraße

Ein Sozialstaat muss für diejenigen da sein, die Hilfe wirklich brauchen. Krankheit, Behinderung, Alter oder unverschuldete Not dürfen niemanden ins Bodenlose fallen lassen. Gleichzeitig bin ich überzeugt: Wer arbeiten kann, soll auch dazu beitragen, wieder auf eigenen Beinen zu stehen. Arbeit muss sich immer spürbar lohnen. Solidarität ist für mich keine Einbahnstraße. Wer Unterstützung benötigt, soll sie bekommen – wer beitragen kann, soll beitragen. Sozialleistungsmissbrauch lehne ich deshalb konsequent ab, unabhängig davon, ob er von Zugewanderten oder von hier lebenden Menschen ausgeht. Auch bei Migration gilt für mich: Schutz und ein voller Anspruch auf unsere sozialen Sicherungssysteme sind nicht dasselbe. Wer bereits gearbeitet und eingezahlt hat, steht in einem anderen Verhältnis zur Solidargemeinschaft als jemand, der neu ins Land kommt. Wer keinen rechtmäßigen Aufenthaltsstatus hat und vollziehbar ausreisepflichtig ist, muss unser Land wieder verlassen. Mein Ziel ist ein Sozialstaat, der auffängt, wenn Menschen fallen – und ihnen hilft, wieder selbstständig zu werden.

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